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Eröffnung
Dienstag, den 5. Juni 2007, 18 Uhr

Grußworte
Dr.Henri Reynaud
(Französischer Generalkonsul, Frankfurt am Main)

Prof. Dr. Jürgen Oldenstein
(Vizepräsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Isabelle Berthet
(Direktorin der Maison de France)

Die Revolution der Haute Cuisine
und der kulinarische Diskurs der Gegenwart

Gespräch zwischen zwei Meisterköchen aus Frankreich und Deutschland
mit einführendem Vortrag von Jürgen Dollase

Jean-Georges Klein
(Baerenthal / Lorraine)

Hans Stefan Steinheuer
(Bad Neuenahr / Rheinland-Pfalz)


Einführungsvortrag
"Der neue Gourmet und die veränderte Struktur der Kochkunst"
Jürgen Dollase
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)


Moderation:
Jürgen Dollase
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Installation "À table!" der Eat-Art Künstlerin
Dorothée Selz (Paris)

Installation der „eat art“-Künstlerin Dorothée Selz speziell für die Maison de France entwickelt

„A table!“ ist ein Installationsprojekt im Bereich der essbaren Kunst,
das in der Maison de France als Auftakt des „projet goût“ in
Zusammenarbeit mit der Akademie für Bildende Künste –
Kunsttheorie umgesetzt wird.
Dorothée Selz wurde 1946 in Paris geboren, wo sie auch jetzt
noch lebt und arbeitet. Als Bildhauerin und Malerin wirft sie die
kulturellen Gepflogenheiten über Bord, indem sie die Zuschauer
dazu einlädt, ihre alltägliche Umgebung neu zu entdecken und zu
überdenken. Sie schafft vergängliche, da essbare Skulpturen und
überschreitet das Tabu: „Kunst isst man nicht, sie ist heilig“, indem
sie die Skulpturen, deren Oberflächen mit Esswaren bedeckt sind,
den Besuchern zum Probieren anbietet. Ihr Wunsch ist es, dass die
Gäste einen privilegierten, spielerischen Moment in Erinnerung
behalten.
Ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der „eat art“ macht Dorothée
Selz 1971 im Restaurant „Daniel Spoerri“ in Düsseldorf, wo sie
sehr unterschiedliche Lebensmittel koloriert, darunter auch Brot.
Ihre Arbeit mit Nahrungsmitteln besteht heute vor allem aus
großen Konstruktionen, die sie stets an Lage und Situation, an
die Architektur der Orte anpasst, an denen sie ihre Installationen
durchführt. Im Jahre 1995 kreiert sie zum Beispiel für Christian
de Portzamparc ein riesiges Ensemble an Partituren und essbaren
Metronomen für die Einweihung der Cité de la musique in Paris.
2005 erstellt sie in Peking zusammen mit einem chinesischen Koch
drei riesenhafte gewellte Archen und 2006 konstruiert sie drei
Pyramiden in Buenos Aires.